BAUER GROUP als GPAI-Deployer
Nutzung von GPAI-Modellen
Die BAUER GROUP nutzt GPAI-Modelle (LLMs) in verschiedenen Kontexten:
| Nutzung | Modell(e) | Kontext | AI-Act-Pflichten |
|---|---|---|---|
| Interne Produktivität | Claude, GPT | Code-Review, Dokumentation, Recherche | Art. 4 (AI Literacy) — Mitarbeitende müssen kompetent im Umgang sein |
| Kundenprodukt-Integration | Variabel | KI-Funktionen in B2B-Software | Abhängig von Risikostufe des resultierenden Systems |
| Chatbots (Kundenservice) | LLM-basiert | Interaktion mit natürlichen Personen | Art. 50 (Transparenz) — Kennzeichnung als KI-System |
Pflichten als Deployer
Als professioneller Nutzer von KI-Systemen hat die BAUER GROUP folgende Deployer-Pflichten:
Allgemein (alle KI-Systeme)
- AI Literacy (Art. 4) — Personal mit KI-Kontakt muss ausreichend geschult sein
Bei Hochrisiko-KI (falls eingesetzt)
- Bestimmungsgemäßer Einsatz gemäß Anbieteranweisungen
- Menschliche Aufsicht sicherstellen
- Input-Datenqualität kontrollieren
- Logs mindestens 6 Monate aufbewahren
- Risiken und schwerwiegende Vorfälle an Provider und Behörden melden
- Bei Einsatz am Arbeitsplatz: Arbeitnehmer informieren
Bei Transparenzpflichten (Art. 50)
- Kennzeichnung von KI-generierten Inhalten
- Offenlegung von KI-Interaktionen (Chatbots)
Vendor Due Diligence
Bei Auswahl von GPAI-Anbietern prüft die BAUER GROUP:
- Ist der GPAI-Provider in der EU-Datenbank registriert?
- Stellt der Provider die erforderliche Dokumentation (Annex XII) bereit?
- Gibt es einen benannten EU-Bevollmächtigten (bei Drittstaaten-Providern)?
- Erfüllt der Provider seine Urheberrechts-Pflichten?